So klappt die Rück­kehr in die gesetzliche Kranken­versicherung.

Rückkehr in GKV: Von der privaten in die gesetzliche Kranken­versicherung wechseln?

Die Rückkehr von der privaten in die gesetzliche Kranken­versicherung (GKV) ist oftmals nicht möglich. Angestellte müssen ihr Einkommen so reduzieren, dass sie unter die Versicherungs­pflichtgrenze fallen. Ab 55 Jahren ist der Wechsel von der PKV zurück in die GKV schwierig bis unmöglich.

Unter welchen Voraus­setzungen kann man in die GKV zurückkehren?

Achtung: Eine späte Rückkehr von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung ist mit einem großen Nachteil verbunden. Waren Privatversicherte in der zweiten Hälfte Ihres Erwerbslebens weniger als 90 Prozent gesetzlich versichert, besteht kein Recht auf die Krankenversicherung für Rentner (KVdR). Diese ist im Vergleich zu einer dann fälligen freiwilligen Versicherung günstiger, da der Kassenbeitrag nicht auf private Einkünfte wie Mieteinnahmen zu zahlen ist.

Prinzipiell sieht der Gesetzgeber einen Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung nicht vor. Bei vielen Versicherten ist es daher schwierig zu ermitteln, ob eine Rückkehr möglich ist oder nicht. Daher sollten sich Privatversicherte in jedem Fall an einen Versicherungsberater (spezialisierte Rechtsberater mit entsprechender Zulassung) wenden, um ihre persönliche Situation zu klären.

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